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Alexandra Schneider-Sier
Mein Name ist Alexandra Schneider-Sier, Jahrgang 1970. Da ich die ersten drei Lebensjahre mit meinen Eltern bei meinen Großeltern aufwuchs wurde meine Kindheit von Anfang an auf das Zusammenleben mit Tieren geprägt. Mein Großvater war Schäfer und ich durfte viel Zeit mit ihm und seinen Hütehunden verbringen, denn Diese hatten meine ganze Aufmerksamkeit. Später lebten in unserer Familie bis zu 3 Hunde. |
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Meinen ersten eigenen Hund aber bekam ich erst mit 27 Jahren der schon nach 5 Jahren den Weg über die Regenbrücke nehmen musste.
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Heute begleiten meinen Mann und mich unsere drei Hunde:
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Neben dem Flyball beschäftige ich unsere ballverrückten Hunde mit Fährtenarbeit, Nasenarbeit, Dummytraining und hin und wieder auch ein bisschen Agility.
Meine Liebe zum Hund und das große Interesse an seinem physischen und psychischen Wohlbefinden haben mich dazu bewogen, mein Wissen durch mehrere Aus- und Weiterbildungen so zu erweitern, dass es mich meinem Traum, mit und am Tier zu arbeiten, ein großes Stück weitergebracht hat.
So absolvierte ich 2007 unter anderem eine Ausbildung zur Dogslumber-Wellnesstherapeutin. Der Dogslumber- Therapeut, auch Hundewellnesstrainer genannt, wirkt auf den Hund entspannend und beruhigend mit verschiedenen manuellen Techniken ein. Es werden verschiedene Griffe aus der Dorn- Therapie- Methode angewendet, aber auch Griffe und Techniken aus dem Tellington Touch kommen zum Einsatz. Die Dornmethode ist eine Therapie aus dem Humanbereich, die sehr gut auf den Hund übertragen werden kann. Hier wird sehr sanft die Wirbelsäule des Hundes behandelt. Tellington Touch ist eine Behandlung die ganzheitlich auf den Hund wirkt, mittels verschiedener Griffe, Bandagenwickelungen und Bodenarbeiten mit dem Hund. Der Hundewellnesstrainer kennt sich mit den verschiedensten Verhaltensweisen der Hunde aus, denn er soll auch „schwierigen“ Hunden bzw. deren Besitzer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber auch die speziell entwickelte Dogslumber-Massage sowie andere Techniken sollen auf den Hund positiv einwirken und zu dessen Wohlbefinden beitragen. Wir Menschen gehen zum Arzt, Zahnarzt, Masseur und Physiotherapeut usw wenn uns etwas weh tut und wir können uns ganz klar ausdrücken wo, wie und warum es uns kneift. Der Hund kann das nicht! |
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Oft verstehen wir unseren Hund erst dann wenn die Schmerzen so groß sind, dass z.B. Bänder geflickt oder die Hüfte operiert werden muss. Indem wir unseren treuen Freunden etwas Aufmerksamkeit zukommen lassen oder ihnen nach "getaner Arbeit" z.B. eine Entspannung gönnen, helfen wir ihnen gesünder und beschwerdefreier alt zu werden!! Ich betrachte das Leben eines Hundes in seiner Familie als ein Leben in einer sozialen Gemeinschaft, einem Rudel. Dort kann es häufig zu Problemen zwischen den Erwartungen des Menschen und dem gezeigten Verhalten des Hundes kommen. Meine Trainingsmethode richtet sich sowohl auf ein besseres Verständnis zwischen Halter und Hund als auch auf eine verbesserte Kommunikation, denn nur so kann ein Zusammenleben im Mensch-Hund-Rudel harmonisch funktionieren.
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Besonders möchte ich den Bereich des Anti-Jagd-Trainings und der körpersprachlichen Kommunikation mit dem Hund erwähnen. Diese beiden Bereiche sind mir persönlich sehr wichtig.
| Zum Einen, da mich mein jagender Mudi fast in den Wahnsinn trieb mit seinem respektlosen Verhalten . Er stellte mir immer neue Herrausforderungen die mich aber nicht müde werden ließen. Ich bildete mich weiter, besuchte Kurse und fand meinen Weg. Arbeit mit einem jagenden Hund ist ein tägliches Arbeiten. Aber es lohnt sich. |
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Die körpersprachliche Kommunikation gehört zum täglichen Miteinander. So longiere ich meine Mudi-Hündin z.B. frei im Feld oder Wald, so wie es Pferdehalter schon seit vielen Jahren auf dem Reitplatz tun. Das Longieren hilft beim Aufbau der Bindung und der Kontrolle auf Distanz.
Durch Blickkontakt, Körpersprache und nonverbale Zeichensprache wird die Bindung zum HH aufgebaut, verbessert und gefestigt. Körperliche und geistige Auslastung ist gegeben.
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